wie-schiedsrichter-werden

Bild © (c) pixabay.de

Wie kann man Schiedsrichter werden?

Schiedsrichter werden: Diese Ausbildung ist erforderlich

Wer Schiedsrichter werden möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen, bevor er durch einen Lehrgang des DFB das notwendige Zertifikat erhält. Nach der Ausbildung, dessen formale Notwendigkeiten sich von Landesverband zu Landesverband unterscheiden muss eine Prüfung bestanden werden, bevor man die Erlaubnis des DFB zur Spielleitung erhält.

Schiedsrichter werden: Voraussetzungen für die Schiedsrichter-Ausbildung

Ein Mindestalter von 12 Jahren wird in der Schiedsrichter-Ordnung des Deutshcen Fußball-Bundes empfohlen, wobei einige Landesverbände von dieser Vorschrift abweichen. Wer beispielswese in Niedersachsen seine Ausbildung zum Schiedsrichter machen möchte, muss mindestens 14 Jahre alt sein.

Damit die Bewerbung zum Schiedsrichter erfolgreich verläuft, muss ein Interessent zudem Mitglied in einem Fußballverein sein. Dies ist notwendig, damit bei der Ausbildung und bei der Tätigkeit ein Versicherungsschutz besteht. Zudem sollten Interessenten die Bereitschaft haben, Zeit in ihre Tätigkeit als Schiedsrichter zu investieren und neben mindestens 20 Spielleitungen pro Jahr auch pro Jahr acht bis zwölf Tage für die Weiterbildungs- und Auffrischungslehrgänge zu investieren.

Die Ausbildung umfasst je nach Landesverband zwischen 20 und 50 Unterrichtsstunden. Diese müssen in einem Zeitraum von einer bis zu sechs Wochen absolviert werden, wobei zwischen drei bis zwölf Ausbildungstage vorgesehen sind, um den Schiedsrichter-Schein zu machen.

Die Schiedsrichter-Ausbildung wird durch die Prüfung abgeschlossen

Nach der Ausbildung ist eine Prüfung zu absolvieren, welche sich in zwei Teile gliedert: Den schriftlichen sowie den körperlichen Teil. Bei der schriftlichen Prüfung müssen verschiedene Regelfragen beantwortet werden, beim körperlichen Teil wird die eigene Belastungsfähigkeit getestet. Hierbei muss beispielsweise eine Strecke von 1300 Metern in sechs Minuten gelaufen werden.

Ist die Prüfung bestanden, darf sich ein frischgebackener Schiedsrichter über seine ersten Einsätze freuen. Je nach Alter beginnt man im Junioren- oder im Senioren-Bereich. Anfänger werden durch erfahrene „Paten“ betreut, damit sie ihr theoretisches Wissen durch praktische Erfahrung erweitern können. Die Fahrtkosten zu den Spielen erstattet der DFB. Die Spielleitungen werden vergütet, beispielsweise gibt es eine Pauschale von 750 Euro für Leitungen in der 2. Liga.

Aufstieg in die Bundesliga in etwa acht Jahren möglich

Direkt nach dem Absolvieren der Prüfungen ist man natürlich noch nicht bereit für den ersten Einsatz als Schiedsrichter in der Bundesliga. Der Aufstieg in höhere Spielklassen erfolgt Schritt für Schritt. Ab den Spieklassen in der Landesverbände ist ein Verbleib von einem Jahr in einer Klasse notwendig, bevor der nächste Aufstieg möglich ist; zuvor kann es auch etwas schneller gehen. Bis man also in die Bundesliga aufsteigen kann, wird ein Zeitraum von zwischen sechs und acht Jahren notwendig sein. Über den Aufstieg in die nächst höhere Liga entscheiden die Schiedsrichter-Beobachter. Wer sich nun entschieden hat, die Ausbildung zum Schiedsrichter zu machen, sollte sich an den regionalen DFB-Landesverband wenden.

Mit Sport kann man sich auf unterschiedlichen Wegen beschäftigen, ob passiv beim Zusehen, aktiv beim selbst ausführen oder als Schiedsrichter bei der Beurteilung der Ergebnisse. Eine weitere Möglichkeit stellen Sportwetten dar, mit denen man sein Wissen zum Thema mit etwas Glück sogar in Gewinne verwandeln kann. Die passenden Anbieter finden Interessierte auf sportwetten.net.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Stimmen, Durchschnitt: 4,75 von 5)
Loading...
Joern

Joern

26 Jahre, Kreisligakicker, einer der Admins von "Kreisligafußball - das Bier gewinnt", Videographer, Mallemusik-Fanatiker / Folgt mir auf Instagram

You may also like...

Schreibe einen Kommentar